Bei der DENIC können Sie prüfen, ob eine Domain noch frei ist oder bereits vergeben ist. Die DENIC ist zentrale Vergabestelle für Domains mit der Domainendung "de". Die Domainendung wird auch als Top Level Domain bezeichnet. Das "de" steht für Deutschland. Eine "de-"-Domain ist eine Länderdomain, die sich auf Deutschland bezieht. Für Websiteprojekte, die sich hauptsächlich auf eine Zielgruppe bezieht, die sich in Deutschland oder im detschsprachigen Raum befindet, ist die "de"-Domain die wichtigste Domainendung. Eine "de"-Domain kostet ca. 10 Euro im Jahr an Registrierungsgebühren.
www.decnic.deDie Internic ist die zentrale Vergabestelle für die international bedeutsame Domains mit der Domainendung "com". "com" steht für commercial. Domains mit der Dateiendung werden somit im Geschäfts- und Unternehmensbereich verwendet und beziehen sich nicht auf eine Region oder ein Land. Domains mit der Domainendung "com" snd interessant, wenn sich das Internetangebot an ein internationales Publikum richtet. Eine "com"-Domain kostet ca. 15 Euro an Registrierungsgebühren.
www.internic.comEine Domain wird überlicherweise bei einem "Hoster" registriert. Dies passiert automatisch, soblad man dort ein "Webpaket" bestellt. Im Rahmen des Bestellvorganges wird man gefragt, wie die Domain lauten soll. Die Registrierung nimmt dann der Hoster vor. Auch wenn der Hoster die Registrierung vornimmt, wird der Kunde mit seinen persönlichen Kundendaten als Domaininhaber bei der jeweiligen Registrierungs- bzw. Vergabestelle eingetragen.
Bei der Suche eines Domainnamens gibt es einige wichtige Punkte zu beachten:
Der Name sollte keine Markenrechte verletzen. Beispielsweise "www.nokia-handys.de" würde schnell zu einer Abmahnung führen, da der Name "Nokia" markenrechlich geschützt ist und nicht benutzt werden darf. Bei "Kunstnamen" (z. B. google, yahoo, Mercedes, Nokia) besteht generell eine hohe Wahrscheinlichkeit, dass die Namen bzw. die Rechte an dem Namen patentrechlich geschützt sind.
Ein Gattungsbegriff (z. B. Auto) hingegen lässt sich nicht schützen. Gattungsbegriffe sind daher unbedenklicher als Kunstnamen. Die einfachste Möglichkeit, einen ersten Überblick zu erlangen, ist die Eingabe des gewünschten Domainnamens bei www.google.de. Taucht der Name hier im Zusammenhang mit Firmen auf, könnte dies ein erster Hinweis darauf sein, dass der Name markenrechlich geschützt ist. Ein rechlich gültige Prüfung kann ein Anwalt für Markenrecht vornehmen.
Es ist vorteilhaft, wenn der Domainname auf den Inhalt bzw. das Angebot einer Webpräsenz schließen lässt. Daher sind Gattungsbegriffe (z. B. Auto) die beste Wahl. Da Gattungsbegriffe jedoch auch sehr begehrt sind, kann man davon ausgehen, dass die meisten Domainnamen schon registriert sind. Es gibt die Möglichkeit über Domainbörsen wie z. B. www.sedo.de Domains von den jeweiligen Domaininhabern zu kaufen.
Es besteht die Möglichkeit, einen Gattunsbegriff mit seinem eigenen Namen zu kombieren. Z. B. www.mode-schmidt.de wäre eine Möglichkeit.
Sollte ein Gattunsbegriff oder die Kombination nicht möglich sein, kann man sich auch einen Kunstnamen ausdenken. Es ist jedoch schwierg, einen Kunstnamen bekannt zu machen und bedarf überlicherweise eines großen Werbeaufwandes.
Der Name sollte möglichst einfach zu schreiben sein. Einfache Namen lassen sich besser merken und kommunizieren (z. B. am Telefon).
Komplizierte Zeichenfolgen kann sich niemand merken und es kommt zu Fehlern bei der Eingabe der Adresse im Browser. Nach spätestens zwei Fehlversuchen geben bereits viele auf und ein möglicher Kunde ist verloren.
Je kürzer eine Name ist, desto besser ist er zu merken und desto leichter ist Eingabe im Browser.
Häufig setzen sich Domainnamen aus mehreren Wörtern zusammen. Dabei können die Wörter zusammen geschrieben oder durch einen Bindestrich getrennt sein. Zu empfehlen ist die Registrierung beider Schreibweisen, um zu verhindern, dass Suchende im Nichts landen.
Gleiches gilt für Singular und Plural. Bei manchen Namen (z. B. www.auto.de und www.autos.de) sind beide Formen denkbar. Um auch hier möglichst alles Suchenden auf das eigene Angebot zu leiten, sollten beide Formen registriert werden.
Somit ergeben sich im Maximalfall vier Schreibweisen: Mit und ohne Bindestrich, Singular und Plural.
Zum Beispiel: 1. www.auto-müller.de 2. www.automüller.de 3. www.autos-müller.de 4. www.autosmüller.de
Der Name sollte möglichst keine Ähnlichkeit mit bestehenden Namen bzw. Domainadressen haben. Auf diese Weise vermeidet man, dass Suchende sich versehentlich im schlimmsten Fall bei der Konkurrenz verirren und für immer verloren sind.
www.mode-schmidt.de und www.moden-schmidt.de sind sich sehr ähnlich. Hier bestünde die Gefahr, dass viele Besucher auf der "falschen" Webseite landen.